Die Heuschrecke und das Führerprinzip

Genossenschaften sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die ihren Mitgliedern gehören. Der Unternehmenszweck jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder.
 
Genossenschaften werden  grundsätzlich von ihren Mitgliedern – also von unten nach oben geführt.
Das  Führerprinzip von 1934 verleitet zur Machtergreifung und zum Machtmissbrauch. 

Genossenschaften sind  Selbstverwaltungsorganisationen darum besteht die Gefahr der Verselbstständigung.
Wenn übergeordnete Verbandsinteressen eindeutig zu Lasten der Mitglieder gehen,  ist es Zeit einzuschreiten.

Vorstände und Aufsichtsräte haften persönlich gegenüber Ihren  Genossenschaftsmitgliedern. Die Interessen der Genossenschaftsmitglieder
stehen grundsätzlich über den Verbandsinteressen.

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