Vergütungssolidarität in Genossenschaften

Genossenschaften sind Gemeinschaftsunternehmen. Aus Gründen der Transparenz sollten darum auch die Vergütungen für Vorstand und Aufsichtsrat offen gelegt werden.
Vergütungssolidarität bedeutet der Unterschied zwischen der Niedriglohngruppe und dem Vorstandsvergütungen bewegt sich
größenabhängig im Verhältnis 6 bis 8. Mit anderen Worten der Vorstand verdient das 6fache Gehalt einer Hilfskraft. Um ausufernde Vorstands-vergütungen und – priviliegien zu vermeiden empfiehlt es sich einen ehrenamtlichen Vorstand aus den Reihen der Mitglieder einzusetzen. Dieser Vorstand erhält für seine Tätigkeiten eine Aufwandsentschädigung. Die Geschäftsführung wird an einen Geschäftsführer übertragen. Vorstandsposten in Genossenschaften sind keine Versorgungseinrichtungen und nicht an Parteibücher gebunden. Vorstände und Aufsichtsräte haben sich immer an den Interessen der Mitglieder zu orientieren.

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